ESSENER BÜRGER BÜNDNIS erwartet konsequentes Vorgehen gegen störende Szenen in der City

Minderheiten dürfen die breite gesellschaftliche Mitte nicht aus der City verdrängen

Mit Sorge betrachtet das ESSENER BÜRGER BÜNDNIS – FREIE WÄHLER (EBB-FW) die  immer deutlicher werdende Abwendung ganzer  Einwohnergruppen von der Essener Innenstadt. Jeder Art der negativen und abschreckenden Szenebildung müsse nach Auffassung der EBB-FW-Fraktion mit Entschlossenheit entgegengetreten werden. Fraktionsvorsitzender Kai Hemsteeg lässt keinen Zweifel: „Wir unterstützen den eingeschlagenen Kurs der Verwaltung ausdrücklich.“

Störende Ansammlungen an zentralen  Bereichen der Innenstadt, wie beispielsweise am  Willy-Brandt-Platz oder  am Essener Hauptbahnhof seien nicht hinnehmbar und gerade deswegen anzugehen, weil die City ein Aufenthaltsort für alle Teile der Gesellschaft sei und dies auch bleiben müsse.

„Seit Jahren beobachten wir, dass sich die gesellschaftliche Mitte Stück für Stück aus der Innenstadt zurückzieht. Diese Entwicklung schadet unserer Stadt und muss mit aller Entschiedenheit verhindert und ins Gegenteil verkehrt werden. Der Charakter einer Innenstadt  wird zum großen Teil durch die Aufenthaltsqualität geprägt. Hierzu zählen insbesondere Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. „Hier müssen wir ansetzen, denn speziell hier hat die Stadt Essen nicht erst seit heute erkennbare Defizite. Vor allem der Hauptbahnhof und der Willy-Brandt-Platz müssen wieder zu vorzeigbaren Visitenkarten für unsere Bürgerinnen und Bürger und ebenso für auswärtige Gäste werden“ findet Fraktionschef Kai Hemsteeg klare Worte und spricht sich entschieden für weitere Kontrollen der Szenen aus.

Wenn einzelne Personengruppen dafür sorgen, dass die breite bürgerliche Mitte schon seit langem einen immer größeren  Bogen um die Innenstadt mache, so sei dies ein Zeichen falsch verstandener Toleranz.

Zwar sei es unstrittig, dass auch Klientelen aus der Drogen- und Obdachlosenszene weiterhin Hilfe angeboten  werden müsse. Unabhängig hiervon sei jedoch die Notwendigkeiti zum konsequenten Einschreiten bei Verstößen gegen die öffentliche Ordnung. „Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Zur Resozialisierung gehört es auch, Verständnis und Akzeptanz für Recht und Ordnung aufzubauen und die Konsequenzen falschen Handelns unmittelbar zu erfahren”, stellt Hemsteeg unmissverständlich klar. Daher müssten Verstöße wie Verschmutzung,Sachbeschädigung und Belästigung und selbstverständlich auch damit verbundene Gruppenbildung an öffentlichen Plätzen künftig noch stärker angegangen werden.

Kai Hemsteeg