Historie

Es ist der 3. März 2004, als die Geburtsstunde für das ESSENER BÜRGER BÜNDNIS schlägt.  “Gründungsvater” Udo Bayer, der spätere langjährige Fraktionsvorsitzende, hat engagierte Frauen und Männer für seinen Plan gewinnen können. Alle verfügen bereits über Erfahrungen in der Kommunalpolitik. Sei es in SPD, CDU oder bei den Bündnisgrünen. Sie eint der feste Wille, sich künftig gemeinsam in Essen ausschließlich für eine Politik im Interesse der  Bürger einzusetzen.

Aus der Mitte der Gesellschaft heraus soll eine Initiative entstehen, die im Wohl der Stadt und der in ihr lebenden Menschen den Antrieb für ihr politischen Wirkens sieht. Parteipolitische Interessen und Motive sowie engstirnige Ideologien sollen im neuen Bürgerbündnis keinen Raum zur Entfaltung finden.

Diesen Zielen schließen sich schon bald immer mehr Bürgerinnen und Bürger aus allen Schichten und Stadtteilen als politische Neulinge an. Auch ihnen liegt das Gemeinwohl am Herzen. Auch sie sind der bleiernen und verfilzten Parteienherrschaft überdrüssig.

Bei der Kommunalwahl im Gründungsjahr tritt das ESSENER BÜRGER BÜNDNIS zum ersten Mal an und erreicht auf Anhieb, durchaus sensationell, ein Ergebnis von 4,7% der Stimmen und damit die Entsendung von vier Vertretern in den Rat.

Bei der folgenden Kommunalwahl 2009 kommt das Bündnis auf 4,2%, somit drei Ratsmitgliedern.

2014 kann dieses Ergebnis auf 4,3% leicht verbessert werden.

Aktuell ist das EBB mit 3 Ratsherren im Rat der Stadt Essen vertreten und stellt in 8 Stadtbezirken Mitglieder der Bezirksvertretung, in 4 Bezirken in Fraktionsstärke.

Es ist somit ein fester, anerkannter, kritischer Bestandteil der Stadtpolitik. Es setzt sich erkenn- und unüberhörbar deutlich für Sach- statt Parteipolitik in und für die Ruhrmetropole ein.